August 2018
 
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Newsletter Nr. 5
 
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Wartest du noch oder läufst du schon?

Seit dem Erscheinen meines letzten Newsletters sind einige Wochen vergangen und in der Zwischenzeit ist wieder viel Spannendes gelaufen bei Lauf-Isi. Meine Kundinnen und Kunden sind weiterhin motiviert am Trainieren, erste persönliche Bestleistungen sind erreicht, aber Lauf-Isi ist auch daran, einzelne Kunden zu fordern, damit sie ihr persönlich gesetztes Ziel nicht aus den Augen verlieren – die Freude und Lust am Coachen ist ungebrochen gross.

Ich freue mich, euch nachfolgend die Themen des aktuellen Newsletters vorzustellen – und wünsche viel Spass beim Lesen:

  • Ist man ein Ultra-Läufer oder wird man ein Ultra-Läufer
  • Lauftreff 2018 - Zwischenbilanz
  • Projekt Bieler Lauftage
  • Meine Wettkampfsaison
  • Schlusswort
 
 
 
 
 

Ist man ein Ultra-Läufer oder WIRD man ein Ultra-Läufer

NicoleReist 
Bekanntlich habe ich mir dieses Jahr als Saisonhöhepunkt den 56 Kilometer-Lauf anlässlich der Bieler Lauftage gesetzt. Bevor ich nachstehend meinen Rückblick auf diesen Lauf beschreibe, widme ich mich dem Thema Ultra-Lauf. 

Ab wann spricht man von einem Ultra-Lauf? Einige Insider reden ab einer Laufdistanz von 50 Kilometer von „Ultra“ – andere benennen bereits „Ultra“ alles was die Marathondistanz von 42,2 Kilometer übersteigt.

Es gibt nicht nur Ultra-Läufer, sondern auch Ultra-Rennfahrer (Velo) und das Mass aller Dinge in diesem Bereich kommt aus der Schweiz und heisst: Nicole Reist. Sie ist zweifache Siegerin des Race-Across-America. Bedeutet: knapp 5000 Kilometer von der West- an die Ostküste in 9 Tagen, 23 Stunden und 57 Minuten. Ihr Motto lautete: „Sub 10“ – also unter 10 Tagen zu bleiben und wenn man die Zeit sieht, erkennt man, dass Nicole Reist dieses Vorhaben mit einer Punktlandung gelang. Unglaublich was sie (und ihr Team) während diesen Tagen leistete.... Mit ihr bin ich seit ein paar Monaten über Facebook in sporadischem Kontakt und es gibt kaum genug Worte um zu unterstreichen, was sie auf dem Velo zu leisten vermag.... In der Vorbereitung dieses Newsletters stand ich mit Nicole erneut in Kontakt und ich habe sie gefragt, ob sie zum Titel dieses Kapitels ein paar Worte finden würde – denn wenn nicht sie, wer dann kann zu diesem Thema eine Meinung abgeben?

Nachfolgend übergebe ich das Wort Nicole Reist und bedanke mich herzlich für ihre spontane Bereitschaft, sich zu diesem Thema Gedanken zu machen:

„Ist Frau Ultraradfahrerin oder wird Frau Ultraradfahrerin?

BIN ich zuerst Ultraradfahrerin und WERDE dann durch das Training Ultraradfahrerin? Oder WERDE ich zuerst Ultraradfahrerin und BIN es dann?

Zwei Ansichten die beide ihre Richtigkeit haben.

Charaktereigenschaften die als Voraussetzung gegeben sein müssen hat Frau oder hat Frau nicht. Dazu gehören Eigendisziplin, Willensstärke, Durchhaltewille, doch die Eigenschaften alleine machen keinen Ultraradfahrer. Die Leidenschaft und Faszination für den Sport sehe ich als Fundament, nur wer den Sport liebt und lebt wird zum Ultraradfahrer und IST es auch.

Im Herzen BIN ich also Ultraradfahrerin – doch um es auch leben zu können, muss ich es erst WERDEN und dies ist nur durch jahrelanges, gezieltes und diszipliniertes Training möglich.

Fazit: Das Eine geht ohne das Andere nicht – ich BIN und ich WERDE Ultraradfahrerin.“

Nicole spricht mir mit ihren Worten aus dem Herzen und gerne füge ich noch ein paar persönliche Gedanken zu dieser Frage an.

Ausdauersport bedeutet für mich: Ein Tanz zwischen Körper, Geist und Seele...

Meinen Körper kann ich auf diese Ausdauerleistung hin trainieren – da braucht es in erster Linie einen gesunden Körper und wie Nicole erwähnt, ein paar Charaktereigenschaften wie Disziplin, Stärke und Wille.

Viel schwieriger erachte ich den geistigen Aspekt. Über mehrere Stunden unterwegs zu sein, Krisen der Müdigkeit oder das Hinterfragen der gesetzten Herausforderung gilt es zu überwinden. Man kann sich selber positiv motivieren, aber man kann auch in ein Loch fallen und Zweifel über das Erreichen des Ziels übernehmen das Zepter. Da braucht es meines Erachtens viel Erfahrung und Erinnerungen an bereits erreichte Ziele und ganz wichtig: Man muss für sich selbst das gesetzte Ziel nicht als hohe Hürde betrachten, sondern die Einstellung finden im Sinne von: das ist machbar, ich schaffe das.

Und die Seele? Die Seele erachte ich als Verbindung zwischen Körper und Geist oder man könnte sagen: Es ist die Waagschale und kann entscheidend über den Ausgang des Projektes sein. Habe ich ein erfülltes Leben und bin ausgeglichen in Beruf, Familie und Beziehung habe ich sicher die bessere Voraussetzung eine grosse Ausdauerleistung zu zeigen.

Und nun Lauf-Isi: wo stehst du aktuell??

Meine Antwort lautet klar und deutlich: ich stehe dazwischen.....

Einerseits bin ich körperlich bereit, eine Ultraläuferin zu werden. Da ich aber bislang längstens 42 Kilometer gelaufen bin, darf ich mich noch nicht Ultraläuferin nennen. Mental, d.h. auf der geistigen Ebene bin ich definitiv noch zu wenig weit. Ich habe erkannt, dass ich noch zu grosse „Ehrfurcht“ vor den ganz langen Distanzen habe (alles über Marathon) und dies genau deshalb, weil es für mich eine neue Hürde zu bezwingen gilt. Ich arbeite aktiv daran, diese Hürde abzubauen und mich sukzessive an die Langdistanzen heran zu tasten. Mein Seelenleben hingegen ist erfreulicherweise seit mehreren Jahren ausgeglichen und nur wenigen Belastungen ausgesetzt. Diese Balance probiere ich zu halten, soweit ich das selber beeinflussen kann und ich vor grösseren seelischen Schmerzen verschont bleibe.

Fazit: Ich behaupte, dass jeder gesunde Mensch, welcher sich ein Ultra-Rennen als Ziel setzt und bereit ist den Tanz zwischen Körper, Geist und Seele zu tanzen ein Ultra-Läufer (Rennfahrer) ist – geweckt werden muss nur die Neugier, sich auf diese Reise zu begeben.

Nicole Reist ist meines Erachtens bereits angekommen und ich befinde mich einfach noch auf dem Weg. Bekanntlich ist der Weg das Ziel und aus diesem Grund bin ich zuversichtlich, mich bald Ultraläuferin nennen zu dürfen.

 
 
 
 
 

Lauftreff 2018

Lauftreff2 
Seit dem 11. April 2018 trainieren 40 Läufer/innen und Nordic Walker/innen jeden Mittwochabend um 18.30 Uhr in Dielsdorf. Alle 14 Tage treffen wir uns zudem samstags zu einem Longjog im Grünwald auf dem Hönggerberg. Erfreulicherweise haben sich nebst vielen bekannten Gesichtern, auch einige neue Lauffreunde unserem Lauftreff angeschlossen und nehmen wöchentlich motiviert und gemeinsam einige Laufkilometer unter die Füsse. Wie in den Jahren zuvor, bieten wir nebst dem üblichen Training weitere Aktivitäten an:
 
 


  Lauftreff
  • Laufschuhtest: verschiedene Produktmanager bekannter Laufschuhmarken stellen uns Laufschuhe zum Testen zur Verfügung, welche wir dann bei Bernhart Laufshop in Zürich-Affoltern beziehen können
  • Technik Training beim GC-Campus: Trainieren wie die Fussballer – so oder ähnlich feilen die Lauftreffler an ihrer Beweglichkeit und Technik – immer wieder eine super Abwechslung
  • Laufstilanalysen: Ich habe den Teilnehmer/innen angeboten, eine Laufstilanalyse mit Videoaufnahmen von ihnen zu machen. Erfreulicherweise kam diese für den Teilnehmer kostenlose Analyse sehr gut an und obschon die Meisten geübte Läufer/innen sind, ist es spannend, sich mal von aussen zu betrachten. Jede Person ist danach eingeladen, gewisse Optimierungen umzusetzen oder gewisse „Mödeli“ im Laufstil zu akzeptieren.
  • Trainingstag Kerenzerberg: wohl der Höhepunkt der Saison. Mit Fahrzeugen der BMW i Gruppe fuhren wir ins Sportzentrum auf den Kerenzerberg und nach einem feinen Kafi mit Gipfeli hat Reinhard Ahlborn eine erste rassige Spinning Einheit geleitet. Nach einer kurzen Verschnaufpause gings sogleich weiter mit einem wunderschönen 5 Kilometer Berglauf zum Talalpsee – stolz war ich auf alle Läuferinnen und Läufer, denn alle haben den Aufstieg geschafft und wurden mit toller Stimmung und einer gemütlichen Rückkehr ins Sportzentrum und einem Pasta-Mittagessen belohnt. Danach gings spannend weiter: der kürzlich zurückgetretene Weltklasse Langläufer Curdin Perl (unter anderem Gesamtvierter der Tour de Ski 2010/2011) und wohl in der Schweiz das Nr. 2 hinter Dario Cologna hat uns in einem knapp stündigen Vortrag Einblick in den Alltag eines Langläufers gegeben – unterhaltsam, authentisch, positiv kritisch und beeindruckend. Geflasht von seinen Ausführungen durften die Teilnehmer/innen nochmals aktiv trainieren. Curdin Perl hat ein Konditionstraining vorbereitet, welches von Allen die letzten Kräfte abverlangte, aber mega cool war. Jedenfalls sind am Abend nach der Rückkehr in Dielsdorf zwar müde, aber fröhliche Gesichter erkannt worden. Nebst dem sportlichen Teil, hat man aber auch genügend Zeit gefunden, um sich miteinander intensiver als während eines stündigen Trainings auszutauschen und die Gruppe ist näher zusammen gewachsen.
  • Greifenseelauf: dieser Anlass steht noch auf dem Programm – die meisten Lauftreffler werden über eine frei gewählte Distanz starten und wir werden uns wie in den Jahren zuvor auch, nach dem Wettkampf zu einer gemütlichen Grillade zusammensetzen.
  • Ausblick: Bereits bekannt ist, dass der Lauftreff von Lauf-Isi am 10. April 2019 in eine weitere Laufsaison startet – wir sind aktiv auf der Suche nach weiteren interessierten Läuferinnen und Läufer. Hättest auch du Lust auf ein Lauftraining in lockerer Stimmung? Am 29. August und am 5. September 2018 bieten wir darum zwei kostenlose Trainings an. Treffpunkt ist bei der BMW Dielsdorf, um 18.30 Uhr und wir sind etwas länger als 1 Stunde unterwegs (findet bei jeder Witterung statt).
 
 
 
 
 

Projekt Bieler Lauftage

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Mein langfristiges Ziel ist der legendäre 100-er von Biel. 100 km am Stück laufend unterwegs zu sein reizt mich seit Jahren und eine seriöse Vorbereitung ist in Planung. Als Zwischenstation habe ich anfangs 2018 entschieden, anlässlich des 100-er erstmal über die Distanz von 56 Kilometer zu laufen. Damit angesteckt, oder in seinen Worten „überschnurret“ habe ich meinen Lauffreund aus dem Lauftreff, Bruno Isler, seines Zeichens ein erfolgreicher und versierter Marathonläufer. Und dann kam noch jemand Weiteres dazu: kein Geringerer als der ehemalige Bahnradprofi Franco Marvulli, 4-facher Weltmeister und Olympiazweite von Athen. Als Vorbereitung auf diesen Event haben Franco und ich zweimal einen 30 resp. 35 Kilometer Lauf unter die Füsse genommen – beides mal mit Start um 22.00 Uhr wie beim Bieler. Wir haben super harmoniert und die Stimmung war auf einem „hohen Hoch“. Alleine in der Nacht laufen, löst bei mir eher Angst aus, aber in Gesellschaft finde ich das Laufen in der Nacht als äusserst meditativ, die Sinne sind geschärft und man riecht die Natur und hört sie arbeiten. Ein unvergessliches Erlebnis – und Franco ist ein Top-Läufer und hat die 30 Kilometer locker gelaufen, echt beeindruckend....


 
 


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8. Juni 2018: Der grosse Tag ist da!!! Meine Vorbereitung war okay, aber nicht so wie gewohnt, denn mein Mann Daniel war fast ununterbrochen 3 Wochen im Ausland. Meine übliche Nervosität konnte ich dann mit niemandem teilen, und habe sie wohl nach innen gerichtet und dies hat sich beim Lauf denn auch schmerzlich gezeigt – dazu später.....


 
 


Bieler2 

Ich wurde durch unsere Betreuer Susi und Felix mit nach Biel gefahren. Wir waren zeitlich genug früh unterwegs und ich war erstaunlich ruhig und freute mich auf den grossen Anlass. Trotz starkem Regen war die Stimmung lustig und entspannt. Nachdem ich die Startnummer gefasst habe, die ersten WC-Stopps hinter mir waren, trafen wir auf meinen ersten Laufbegleiter Bruno und seine Frau Sandra, welche ebenfalls half, uns zu betreuen. Auf der Suche nach einem geeigneten Pasta-Ristorante stürmten wir einen Tisch und warteten noch auf Franco, welcher mit Nonno Marcello direkt von Kirchberg mit dem Zug angereist war. Franco wusste bis dahin nicht, ob er den ganzen Lauf machen soll, oder mich auf den ersten oder letzten Kilometer begleiten wird, denn eigentlich wollte er als meinen Support laufen. Mit www.movewithfranco.ch hat Franco ein Geschäftsmodell entwickelt, verschiedene Sportarten auszuprobieren und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Ich kenne kaum eine andere Person, die dermassen vielseitig ist und vorallem nur so vor Begeisterungsfähigkeit strotzt wie dies Franco tut und macht. Zu Dritt standen wir dann also kurz vor 22.00 Uhr, umringt von vielen anderen im Startblock, um wenige Minuten später loszulaufen. Man startet gemächlich, die Distanzen sind lang und die Kräfte müssen dosiert eingesetzt werden, es zumal einige Höhenmeter zu bezwingen gilt. Wir fanden schnell einen Rhythmus und die beiden Lauffreunde Bruno und Franco liessen sich durch mich „bremsen“, beide wären wohl einiges schneller gelaufen. Der Zeitplan stimmte, den ersten Aufstieg in Port (über 2 Kilometer, recht steil) nahmen wir leichtfüssig in Angriff, die innere Freude über die guten Beine und den klaren Kopf wurde grösser. Der 2 Kilometer lange Abstieg brachte mich dann ein bisschen zum Rhythmus raus und auf der Ebene Richtung Kappelen machte sich ein Seitenstechen ähnlicher Schmerz breit. Anfänglich probierte ich ruhig weiter zu atmen und hoffte, dass sich dieses unangenehme Gefühl langsam verzieht. Die erste Zeitmessung in Aarberg passierten wir mit einem Lächeln und ich lag auf dem sehr guten 2. Zwischenrang in meiner Alterskategorie. Bei Kilometer 20 trafen wir wie abgemacht auf unsere 4 Helfer, Susi, Sandra, Felix und Nonno Marcello und ich äusserte erste Bedenken und war recht kurz angebunden und lief weiter. Bruno und Franco holten mich bald wieder ein und im Aufstieg bei Lyss vermutete ich, dass ich nicht ein Seitenstechen hatte, sondern sonst irgend etwas mir bisher Unbekanntes. Das Einatmen war kaum mehr möglich und bei jedem Schritt gab es mir einen stechenden Schmerz. Bruno und Franco habe ich dahingehend informiert und sie kümmerten sich rührend um mich und spornten mich an, dran zu bleiben. Das ist schon sehr, sehr schwierig, mental stark zu bleiben, einfach weiter zu laufen, wenn man ein derart unangenehmes Gefühl mit sich rumträgt. Bei Kilometer 30 habe ich klar gemacht, dass ich so nicht Lust habe weiter zu machen und motivierte insbesondere Bruno, sein eigenes Rennen zu laufen. Wir haben dann bei Kilometer 32 wieder unsere fleissigen Helfer getroffen (das Konzept klappte hervorragend!!!!) und eigentlich wollte ich aussteigen, weil mir der Zauber „verleidet“ war – aber irgend etwas in mir drinnen sagte: nein, nein Mädel komm das geht schon wieder. Bruno liessen wir ziehen und Franco und ich blieben zusammen und haben bei zu grossem Schmerz einfach Laufpausen eingelegt. Ungefähr bei Kilometer 36 habe ich dann auch Franco weitergeschickt und habe entschieden, noch bis Kilometer 40 zu laufen und nachher auszusteigen. Warum? Ich wusste, dass wenn ich die 56 Kilometer durchzwinge, am Schluss kein gutes Lauferlebnis habe, hingegen wenn ich meine körperlichen Beschwerden akzeptiere und bis Kilometer 40 einigermassen durchhalte, im Kopf ein grösseres Erfolgserlebnis mit nach Hause nehme und motivierter an meinem Ziel dem 100-er dran bleiben werde. Zu erwähnen bleibt, dass ich bei meinem Ausstieg bei Kilometer 40 immer noch auf Podestkurs lag, zwar auf Rang 3 zurückfiel, aber trotzdem gut im Rennen lag (total waren 11 Läuferinnen in meiner Kategorie gestartet). Ich stieg dann zwar mit Schmerzen, aber körperlich wohlbehalten ins Auto und wir haben Bruno und Franco noch an einer Stelle angefeuert – Bruno konnte an Tempo zulegen und ist ein grandioses Rennen gelaufen und Franco, der Velofahrer, folgte ein bisschen später, aber auch in einer Top Zeit und seine Leistung ist extrem hoch einzuschätzen. Nun noch was zum Rennen rundherum: von Biel bis zu meinem Ausstieg war ein reines Volksfest, jedes Dorf feierte uns Läufer mit sehr grossem zurufen, klatschen, musikalischer Unterhaltung, und manch einer Grillparty - notabene alles mitten in der Nacht und manch ein kleiner Knirps durfte länger aufbleiben. Das alles hat mich nachhaltig berührt auch dies lässt für mich dieses Lauferlebnis so unvergessen machen. Und darum werde ich im Juni 2019 zurückkehren – ich werde den 100-er in Angriff nehmen!!!

 
 


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Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Susi, Sandra, Felix und Nonno Marcello – eure Unterstützung war Gold wert und ihr habt einen grandiosen Job gemacht. Franco und Bruno: diese Nacht gehört uns – wir haben super harmoniert und ihr habt mich sehr liebevoll unterstützt – nie werde ich das gesamte Erlebnis vergessen – zu schön war es!
 
 
 
 
 

Meine Wettkampfsaison

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Schon ein Grossteil meiner Wettkämpfe im 2018 habe ich bestritten. Zusammengefasst kann man sagen:

Über 5 Kilometer bin ich unterdessen bei der Spitze angekommen (Alterskategorie gemeint), auch wenn mir bislang kein Podestplatz gelang.
  • Aargauer Volkslauf: Rang 8 von 61 Läuferinnen (Overall, ohne Alterskategorie)
  • Basler Frauenlauf: Rang 5 von 102 (Alterskategorie); 25. von 857 (Overall)
  • Bodensee Frauenlauf: Rang 4 von 202 (AK); 56. von 2145 (Overall)
  • Winterthurer Frauenlauf: Rang 5 von 65 (AK); 31. von 795 (Overall)
Wegen eines Wespenstichs und einem damit äusserst geschwollenen Ellbogens wurde mir aus medizinischer Sicht vom Start anlässlich des Ägeriseelaufs abgeraten.

Letzter geplanter Wettkampf im 2018

Am 7. Oktober 2018 steht der Drei-Länder Marathon am Bodensee auf dem Programm – die Vorbereitungen darauf habe ich in Angriff genommen und die Freude darauf ist riesig.

 
 
 
 
 

Schlusswort

Kontakt_Isabelle_Acklin_Lauf-Isi 

Obwohl meine eigene Laufsaison dieses Jahr eher leicht stagniert hat, habe ich umso grössere Freude an den Fortschritten meiner Kundinnen und Kunden. Ich probiere sie langsam an die Materie heranzuführen und sie auszubilden. Viele Läuferinnen und Läufer sind meiner Meinung nach gemessen an ihrer Leistungsfähigkeit zu schnell unterwegs. Darum ist es mir wichtig, dass meine Kunden seriös trainieren und vorallem das Grundlagentraining kennenlernen. Auch wenn das häufig bedeutet, dass sie Gas rausnehmen müssen, so werden sie langfristig Erfolg haben und in den Wettkämpfen schneller werden, weil sie über eine solidere Basis verfügen.

Möchtest du schon lange mit Laufen beginnen, oder kennst du jemanden, dem mein Personaltraining zusagen könnte? Für neue motivierte Laufbegeisterte finde ich immer Zeit. Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

  • Montagabend ab 17.30 Uhr
  • Mittwoch ab 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr (Start)
  • Donnerstagabend ab 17.30 Uhr
  • Freitagmittag ab 15.00 Uhr (nach Absprache teilweise früher möglich)
  • Samstag ab 9.00 Uhr
  • Sonntag ab 10.00 Uhr

Geniessen wir den Sommer noch, verlagern wir das Training auf den frühen Morgen, denn bald ist wieder Herbst und wir sind mit den langen Laufkleidern unterwegs – und im Herbst folgt dann bereits mein nächster Newsletter - bis dahin heisst es: lass uns die Laufschuhe schnüren und gemeinsam loslaufen.


Herzlich

Isabelle Acklin von Lauf-Isi